Herzliche Einladung
27. Januar 2026 um 17:00 Uhr
Zwischen Trauma und Therapie
Die Zukunft der landesweiten psychosozialen Versorgung von Geflüchteten
Eine Veranstaltung der LAG Flucht und Trauma am
Dienstag, 27. Januar, von 17:00 – 19:00 Uhr
im futurum – Zukunftszentrum, Presselstr. 29, 70191 Stuttgart.
Mit Beiträgen von
Dr. med. Robin Maitra, Vorstandsmitglied und Menschenrechtsbeauftragter der Landesärztekammer Baden-Württemberg
Ulrike Schneck, Vorstandsvorsitzender der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.)
gefolgt von einem Gespräch mit
Jochen Haußmann, Gesundheitspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im Landtag
Dr. Dorothea Kliche-Behnke, Sprecherin für Integration der SPD-Fraktion im Landtag
Stefan Teufel, Sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag (angefragt)
Fadime Tuncer, Sprecherin für Integration der Fraktion GRÜNE im Landtag (angefragt)
und
Dilnaz Alhan, Mitglied des Vorstands des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg
Die Landesärztekammer und die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg haben im Januar 2026 den „4. Versorgungsbericht zur ambulanten medizinischen, psychosozialen und psychotherapeutischen Versorgung von traumatisierten Geflüchteten in Baden-Württemberg“ veröffentlichen. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren in Baden-Württemberg (LAG Flucht und Trauma) nimmt dies zum Anlass, im Vorfeld der Landtagswahl und vor dem Hintergrund des Inkrafttretens der Verschärfungen im EU-Asylrecht (GEAS) zu einer Diskussion über die Zukunft der landesweiten Versorgung traumatisierter Geflüchteter einzuladen.
Bereits im Landespsychiatrieplan von 2018 wird die psychosoziale und psychotherapeutische Versorgung von Geflüchteten als bedeutendes landespolitisches Anliegen festgehalten. Die Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (PSZ) stellen den wichtigsten Baustein dieser Versorgung dar. Denn für psychisch traumatisierte Geflüchtete ist der Zugang zum Regelgesundheitssystem aufgrund verschiedener Barrieren so gut wie verschlossen – gleichzeitig ist eine möglichst frühzeitige Behandlung von Traumafolgen zentral für die Heilungsprognose wie auch für die Integrationsfähigkeit. Wo stehen wir heute und wie sieht die Zukunft der psychosozialen Versorgung von traumatisierten Geflüchteten in Baden-Württemberg aus? Welche Akzente kann die zukünftige Landesregierung setzen und welche Handlungsspielräume hat sie, trotz massiver asylrechtlicher Einschränkungen eine menschenrechtskonforme Flüchtlingspolitik umzusetzen?
Folgende Einrichtungen sind Mitglied in der LAG Flucht und Trauma:
Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm
Nadia-Murat-Zentrum
PBV Stuttgart
PSZ Nordbaden
Traumanetzwerk Lörrach
Refugio Stuttgart e.V.
Refugio Villingen Schwenningen e.V.
refugium Freiburg
Diese Veranstaltung wird gefördert aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.

Beitrag des BFU im Magazin des Paritätischen: „Weil es wirkt!“
Den gesamten Artikel können Sie hier lesen.
24.07.2025
Podiumsdiskussion am 4. Juli 2025: „Zum zweiten Mal Opfer?“
Das BFU war Teil einer interdisziplinären Diskussionsrunde von Expert*innen aus Deutschland, Argentinien und Kolumbien an der PH Ludwigsburg über die Rolle von Überlebenden bei der strafrechtlichen Aufarbeitung von Menschheitsverbrechen. Im Fokus standen ihre Erfahrungen, Rechte und Bedürfnisse – sowie die Frage, wie Justiz und Gesellschaft weltweit mit Vergangenheit und Verantwortung umgehen.
Zeitungsartikel in der Augsburger Allgemeinen über die Arbeit des BFU
Zur verbesserten Ansicht bitte hier klicken.
03.03.2025
Hilfe für Folteropfer in Ulm – SWR Beitrag
„Das BFU hat mir sehr geholfen, es ist wie eine Familie für mich.“
29-jähriges Folteropfer aus dem Irak
Den gesamten SWR-Beitrag mit Text können Sie hier anschauen.
Das BFU lädt Sie herzlich ein zur
Jubiläumsfeier
Wann?
28. Februar 2025, 18.00 Uhr
Wo?
Stadthaus Ulm
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Bundestagswahl: Was Verbände und die Zivilgesellschaft jetzt erwarten
„Es ist uns sehr wichtig, Menschen mit Würde und Respekt zu behandeln. Wir haben die Hoffnung, dass die zukünftigen politischen Entscheidungsträger – wer auch immer das sein wird – dies beherzigt“ – Dr. Noémi Földes-Cappellotto äußerte sich in einem Artikel der Südwest Presse zur Bundestagswahl.
Den vollständigen Artikel können Sie hier lesen.
24.02.2025
Bewegender Kurzfilmabend im Cabaret Eden
Am 8. Februar fand im Ulmer Cabaret Eden ein beeindruckender Kurzfilmabend statt. Die preisgekrönten Filmemacher Yazan Alnakdali (3. von links) und Shaam Joli (3. von rechts) präsentierten ihre Werke „Inside The Box“, „The Prison“, „The Fight Within“ und „21. März“.
In ihren Filmen setzten sie sich mit ihrer Flucht aus Syrien, Alltagsrassismus und Gefängnisfolter auseinander – brisante Themen, die das Publikum tief berührten.
Zudem wurde an diesem Abend für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm (BFU) gesammelt, um dessen wichtige Arbeit zu unterstützen.
08.02.2025
Interview der
neuen Leitung
Noémi Földes-
Cappellotto
mit der
Südwest
Presse
Um den Artikel zu lesen bitte hier klicken.
01.02.2025
Weihnachtsrundbrief 2024
Um den vollständigen Text zu lesen, bitte hier klicken.
23.01.2025
„Ein helfender Pool aus 50 Dometschern“
Pressemitteilung vom 15.10.2024
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12.12.2024
Weihnachtsrundbrief 2023
Das BFU lädt Sie herzlich zur Vernissage mit
„Werken aus 5 Jahre Kunstatelier der Jesiden in Ulm“
Wann?
06. April 2023, 18.00 Uhr
Wo?
Stadthaus Ulm
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Michael Joukov ( die GRÜNEN) besucht das BFU
Der GRÜNEN-Landtagsabgeordnete Michael Joukov aus Ulm war dieser Tage auf Einladung von Manfred Makowitzki zu Besuch im BFU, um sich aus erster Hand über die Arbeit des Zentrums zu informieren. Beide waren sich darin einig, dass angesichts aktuell weiter ansteigender Flüchtlingszahlen auch die Bedarfe von traumatisierten Geflüchteten nach dolmetschergestützter ambulanter Psychotherapie und psychosozialer Beratung – wie sie im BFU angeboten werden – ansteigen werden. Entsprechend sei es notwendig, dass die institutionelle Landes-Förderung an das BFU und an die sieben weiteren Psychosozialen Zentren für Folteropfer und Geflüchtete in Baden-Württemberg dieser Entwicklung angepasst werden muss. Diese beträgt derzeit im Mittel ca. 30-40% der jeweiligen Zentren-Haushalte. Die Zentren müssen sich daher an zahlreiche weitere Kostenträger wenden, was extrem aufwendig sei. Joukov bot an, das Gespräch hierzu mit Sozialminister Manfred Lucha zu vermitteln.
31.10.2022

